Montag, 08. Februar 2021

Lehrer fernöstlicher Weisheitslehren wissen schon seit Menschengedenken von der Bedeutung des Jetzt. Auch bei uns sickert immer mehr die Erkenntnis ein, dass sich Erfolg und Zufriedenheit nicht einstellen können, wenn wir in Gedanken hier und da, aber nicht im Jetzt sind. Viele Menschen machen sich ständig nur Sorgen um die Zukunft, verharren bei Fehlern in der Vergangenheit und vergessen darüber das Jetzt. Gibt es eine Möglichkeit, sich dem Jetzt effektiv zu öffnen? Der Schlüssel dazu ist Achtsamkeit.

Was ist Achtsamkeit?

Der Begriff Achtsamkeit ist nicht eindeutig definiert. Buddhisten verstehen darunter eine bestimmte Art von Meditation, die die Versenkung in den derzeitigen Augenblick erlaubt. Man kann sich diesem Begriff am besten annähern, wenn man sich verdeutlicht, was Achtsamkeit nicht ist.

Achtsamkeit bedeutet nicht, sich in diesem Augenblick bei der Arbeit ständig Sorgen um die Zukunft zu machen. Achtsamkeit bedeutet auch nicht, sich beim Telefonat mit dem Geschäftspartner Gedanken darüber zu machen, was man in der Vergangenheit alles falsch gemacht hat. Achtsamkeit bedeutet ebenso nicht, zu telefonieren, dabei eine E-Mail zu öffnen und bereits die Agenda für das nächste Meeting durchzugehen. Wir nennen diese parallelen Aktivitäten Multi-Tasking. Achtsamkeits-Lehrer würden sie sicher als Achtsamkeits-Killer bezeichnen. Wer betrachtet, was Achtsamkeit nicht ist, wird erkennen, wie man im Alltag achtsam wird. Wenn man sich auf den derzeitigen Moment, auf die derzeitige Tätigkeit und die dafür notwendigen Gedanken konzentriert, gleitet man fast automatisch in die Achtsamkeit. Ein vertrauter Bruder der Achtsamkeit ist der Flow. Er begleitet die Achtsamkeit, wenn wir unserer aktuellen Aufgabe mit Fokus, Hingabe und vollkommener Konzentration an den Augenblick nachgehen. Den Flow erkennen wir, weil wir dabei trotz anstrengender Arbeit kaum geistige Erschöpfung empfinden und sich ein Glücksgefühl einstellt. Wenn wir bei unserer Arbeit achtsam werden wollen, sollten wir anfangs auf den Flow schauen. Ohne Achtsamkeit kein Flow.

Achtsamer werden im Alltag und im Business

Wer im Alltag und vor allem bei seinen Tätigkeiten achtsamer werden möchte, sollte in einem ersten Schritt auch aufmerksamer werden. Sollte einen inneren Beobachter installieren, der feststellt, woran wir denken, wenn wir etwas Bestimmtes tun. Grundsätzlich ist Achtsamkeit nichts, was wir nicht kennen. Wir alle konnten uns beispielsweise als Baby vollkommen auf dieses eine Spielzeug einlassen und darüber alles andere vergessen. Wir haben das nur im Zuge unseres modernen Lebens verdrängt. Achtsamkeit lässt sich in kleinen Schritten wieder beleben. Dazu beginnen wir am besten damit, uns zunächst einmal bewusst für kurze Zeiträume nur auf eine Tätigkeit zu konzentrieren. Erfahren Sie, wie es sich anfühlt, wenn Sie für 10 Minuten nur Ihren Schreibtisch aufräumen. Nicht mehr, nicht weniger. Achtsam sein ist einfach sein.


Was Fokus und Flow für Sie bedeuten

Wenn Sie hoch konzentriert arbeiten, stellt sich früher oder später ein besonderer Zustand der Konzentration ein. In diesem "Flow" arbeiten Sie nicht nur besonders konzentriert, sondern fühlen sich dabei besonders wohl und erreichen fast spielerisch Ihr Ziel. Meist entstehen daraus qualitativ besonders hochwertige Arbeitsergebnisse. Auch Ihre Kreativität gewinnt an Tiefe und Spontanität. Möglicherweise ist die Verbindung zwischen der rechten und linken Gehirnhälfte in diesem Zustand besonders gut. Die wissenschaftliche Forschung ist noch nicht abgeschlossen. Man hat aber bei Untersuchungen an buddhistischen Mönchen mit einer langjährigen Meditationspraxis gesehen, dass deren Nervenzellen intensiv feuern. Dieses Feuern steht für eine rege Kommunikation im Gehirn. Mit Multitasking können Sie keinen Flow erreichen. Im Gegenteil, Sie verzetteln sich und empfinden sich schnell als gestresst.

So setzen Sie den Fokus auf das Hier und das Jetzt

Wenn Sie ständige Hetze, Nervosität, Fehler bei Ihrer Arbeit und möglicherweise auch einen Burn-Out vermeiden wollen, sind Fokus und Konzentration für Sie besonders wichtig. Dabei beachten Sie besonders die folgenden 4 Aspekte:

1. Verzetteln Sie sich nicht bei Ihren Zielsetzungen. 3-5 große Ziele reichen vollkommen aus.
2. Lernen Sie es, Nein zu sagen. Werden Ihnen von außen nicht zielführende Aufgaben aufgedrängt, verlangen Sie eine Modifizierung oder eine veränderte Zielsetzung.
3. Konzentrieren Sie sich auf die gerade aktuelle Aufgabe, die Sie vorher als zielführend identifiziert haben.
4. Lassen Sie sich nicht ablenken! Fangen Sie rechtzeitig mit einer Aufgabe an und vermeiden Sie Zeitdruck.


Sie möchten sich über Ihre Erfahrungen mit der Achtsamkeit austauschen? Sprechen Sie mich an. In meinem Blog behandele ich immer wieder Themen zum Zeitmanagement, zur Menschenführung und zu einem besseren, erfolgreicheren Leben. Ich freue mich, wenn Sie meinen Blogbeiträgen folgen.

Sie lernen mit mir zum Beispiel,

wie Sie und Ihre Mitarbeiter ohne Überstunden Ihre Ziele erreichen.

wie Sie als Führungskraft erfolgreich Veränderungen managen.

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Mauro Cosetti

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